Namenswechsel sind bei allen Herstellern von den Prototypen bis zur Veröffentlichung schon bei allen Herstellern keine Ausnahme mehr, davon kann sich auch Sony Ericsson nicht freisprechen. Was vor einiger Zeit (wir haben berichtet) noch als Kurara bekannt war, benennt Sony Ericsson kurz vor der Veröffentlichung in Vivaz um. Das Symbian Smartphone soll vor allen Dingen mit HD-Videoaufnahme im HD-Standard 720p glänzen (entspricht einer Auflösung von 1280 x 720 Pixel). Ob das wirklich funktioniert und welche technischen Features das Sony Ericsson Smartphone Vivaz sonst noch mit an Bord hat, erfahren Sie natürlich bei uns!
HD-Video in 720p mit dem Sony Ericsson Vivaz
Zunächst mal zu dem Hauptfeature mit dem Sony Ericsson beim Smartphone Vivaz die Werbetrommel rührt: die HD-Videoaufnahme und Wiedergabe. Natürlich ist das Touchscreen Display des Sony Ericsson Vivaz nicht für die Wiedergabe ausgelegt und selbst wenn, Sie würden bei einer Diagonale von vergleichsweise kleinen 3,2″ (640 x 320 Pixel Auflösung) ohnehin keinen Unterschied erkennen. Vielmehr können Sie die hochaufgelösten Videos auf dem heimischen PC genießen und Videos im Internet mit top Qualität veröffentlichen (z.B. bei youtube). Damit die Wiedergabe und natürlich auch die Aufnahme von HD-Videos flüssig von statten geht, ist ein 720 Mhz Prozessor verbaut. Insgesamt ist das schon sehr erstaunlich für ein Smartphone, das gerade einmal 97g wiegen soll! Übrigens können Sie Videos mit dem Sony Ericsson Vivaz auch direkt per Handy bei Youtube, Twitter und co. posten. Anders als beim Samsung I8910 Omnia HD könnte es durch den etwas schnelleren Prozessor auch wirklich funktionieren, Videos ruckelfrei mit 24 Bildern pro Sekunden (24p) aufzunehmen. Hier berichten Nutzer stetig von Ruckeln, das die Videoaufnahme in HD etwas in ihrer Nutzbarkeit relativiert.

Display: Licht und Schatten
Zwar ist das 3,2″ TFT-Display des Sony Ericsson Vivaz hoch aufgelöst und ist leuchtstark – die OLED-Technik hat hier entgegen einiger kursierender Gerüchte noch keinen Einzug erhalten – aber die Touchscreen Funktionen sorgt bei den Nutzern für leichten Unmut. Verbaut wird nämlich wieder mal ein kapazitiver Touchscreen. D.h. das Sony Ericsson Vivaz reagiert mechanisch auf Nutzereingaben, sodass man z.B. auch mit einem Stift Eingaben tätigen kann. Diese Eingabemöglichkeit hat durchaus seine Vorzüge – einige Business-User möchten Ihren Stylus zum Bedienen eines solchen Handy auch nur ungern aus der Hand geben. Andererseits handelt es sich hier beim Sony Ericsson Vivaz aber um ein Multimedia-Smartphone. Typischer wäre hier ein kapazitives Display, wie es z.B. beim Iphone von Apple verbaut ist. Diese Displaytechnik reagiert auf die elektrischen Ströme des menschlichen Körpers und ist damit deutlich leichtgängiger als die kapazitive Technik. Hier muss letztlich jeder selbst entscheiden, welche Technik er bevorzugt.
Betriebssystem: Symbian S60 5th Edition
Wie schon beim “großen Bruder” Sony Ericsson Satio mit 12 Megapixel Kamera, ist auch beim Sony Ericsson Vivaz das Smartphone Betriebssystem Symbian in der Touchscreen Version S60 5th Edition installiert. Bisher ist das Betriebssystem in der Smartphone-Fangemeinde nicht besonders gut angekommen, was verschiedene Gründe hat: Zum einen ist die Bedienoberfläche von Symbian in der Touchscreen Version optisch, zu anderen bedientechnisch nicht so weit Vorne wie Google Android oder das Iphone Betriebssystem. Leider sind auch nur sehr wenige Applikationen für Symbian verfügbar und eine Hand voll brauchbare Spiele. Manche Nutzer sind aber auch überzeugt von Symbian, denn es ist ein übersichtliches und erwachsenes Betriebssystem, das ohne viele Spielereien auskommt und auch in der Grundversion gut ohne zusätzliche Programme auskommt. Außerdem wird Symbian stets weiterentwickelt: So wurde auch schon bei einem Firmware Update des Sony Ericsson Satio die Geschwindigkeit und Bedienoberfläche des Smartphones verbessert.
Mehr Multimedia: 8 Megapixel Kamera, HSDPA, A-GPS…
Neben der HD-Videofunktion bietet das Sony Ericsson Vivaz natürlich noch einiges mehr. Die Kamera bietet satte 8 Megapixel. Dabei sorgt ein LED-Blitz dafür, dass einem beim Fotos schießen ein Licht aufgeht. Zu viel erwarten sollte man bei schlechten Lichtverhältnissen aber nicht – diese Einschränkung gilt bislang aber für jede Handykamera. Mit vielen Einstellungsmöglichkeiten vom Makro bis hin zum Smile-Shot (Lächelerkennung) ist das Sony Ericsson Vivaz beim Fotografieren ein echter Profi. Daneben gibt es natürlich noch schnelle Datenverbindungsstandards wie z.B. HSDPA und sogar WLAN, wie fonhome.co.uk berichtet. Für die Navigation per Handy gibt es natürlich auch A-GPS. Damit können Sie die geschossenen Fotos gleich per Geo-Tagging mit Koordinaten versehen und später genau nachvollziehen, wo Sie das Foto geschossen haben. Navigieren können Sie mit dem Sony Ericsson Vivaz natürlich auch, die entsprechende Software vorausgesetzt. Der interne Speicher ist mit 75mb zwar sehr klein geraten, aber dieser kann kostengünstig und einfach per Micro-SD Karte (bis 32gb) erweitert werden. Evtl. liefert Sony Ericsson beim Vivaz direkt eine Speicherkarte mit. Ein UKW-Radio mit RDS-Funktion ist übrigens auch integriert [via stereopoly].
Verfügbarkeit & Preis
Sony Ericsson’s Ankündigung, das ehemalige Kurara werde im ersten Quartal 2010 veröffentlicht, steht und wurde bisher nicht zurückgezogen. So können wir uns evtl. schon in naher Zukunft auf das gerade mal 97g leichte Multimedia Smartphone freuen. Wenn Sie per E-Mail informiert werden möchten, sobald das Smartphone im 24mobile Shop erhältlich ist, klicken Sie einfach auf die Artikelseite des Sony Ericsson Vivaz und dann auf “Benachrichtigung wenn verfügbar”. Sie erhalten dann kostenlos und unverbindlich eine E-Mail, sobald das Handy bei uns erhältlich ist. Veröffentlicht wird das Sony Ericsson Vivaz in den Farben Schwarz, Silber, Rot und Blau (wie rechts im Bild zu sehen), was man auch bei engadget nochmal gut sehen kann.
Preislich soll das Sony Ericsson Vivaz um 419 € zur Markteinführung liegen. Hier noch ein offizielles Video zum Multimedia-Smartphone Vivaz, das offiziell von Sony Ericsson vorgestellt wurde.




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