Tablet-PC Marktübersicht: Die iPad Konkurrenz


Am 05. Mai 2010 von

Apple beherrscht mit seinen Produkten den Markt! Nach iPod und iPhone gehört nun das iPad auch zu den Produkten der Erfolgsserie von . Insbesondere mit seinem iPad hatte Apple zunächst mehr oder weniger eine Monopolstellung. Diese Zeiten sind nun vorbei. Die Konkurrenz schläft nicht. Verschiedene Hersteller von unter anderem Asus bis LG sind auf dem Vormarsch. Im folgenden Artikel finden Sie eine Marktübersicht über die aktuelle Konkurrenz auf dem Tablet-PC-Markt.

Asus Eee Tablet

Asus zieht mit seinem Asus Eee Tablet nach und wird zu einem der nächsten Konkurrenten des Apple iPads. Bisher ist das Asus Eee Tablet noch nicht auf dem Markt, angeblich soll es allerdings bei der Computermesse Computex, die in Taiwan stattfindet, vorgestellt werden laut areamobile.de. Asus ist bisher bereits bekannt durch seine erfolgreiche Serie der Eee-Pcs. Das Asus Eee Tablet soll Features anbieten, die von Apple nicht unterstützt werden. Hierzu gehört u.a. eine Webcam, USB und Adobe Multimedia-Standard Flash. Das Tablet läuft natürlich mit dem von Google dem Google Android. Das Tablet verfügt  außerdem über ein  8,9 Zoll  großes LED hintergrundbeleuchtetes Display

Preis und Erscheinungsdatum

Bisher sind nur etwaige Preisangaben bekannt. Mit einem Preis von ca. 360 bis 380 Euro ist dieser deutlich günstiger als der des iPads. Das Tablet von Asus wird voraussichtlich im dritten Quartal 2010 in den Handel kommen.

Archos 7 und Archos 8

Als Nachfolger des Archos 5 hat der französische Hersteller auf der CeBIT nun das Archos 7 und das Archos 8 Home Tablet vorgestellt.
Das Archos 7 kommt mit einem sieben Zoll großen auf den Markt und besitzt nur eine Dicke von 12 mm. Im Gegensatz dazu hat das Archos Home Tablet – wie sollte es auch anders sein – einen Acht Zoll großen Monitor und ist allerdings auch nur 12 mm dick. Bei beiden Tablets ist für den schnellen Internet Zugang eine WLAN Schnittstelle vorhanden. Beide Tablets sind außerdem auch mit dem Android-Betriebssystem ausgestattet. Der Touchscreen fällt bei beiden Modellen ebenfalls gleich aus mit einer Auflösung von 800×480 Pixel. Beide Tablets sind außerdem mit einem 600 MHz-Prozessor und USB ausgestattet.

Preis und Erscheinungsdatum

Der Preis der beiden Tablets liegt deutlich niedriger als beim Vorgänger dem Archos 5. Der Archos 7 soll mit 2 GB Speicherkapazität 140 Euro kosten und in der Version mit 8 GB 179 Euro. Archos 8 wird mit 4 GB Speicherplatz zu einem Preis von 149 Euro erhältlich sein. Beide Geräte werden voraussichtlich im Sommer auf den Markt kommen.

Joojoo

Beim Joojoo handelt es sich um einen Tablet-PC, der nicht ganz mit der Ausstattung der anderen Konkurrenten des iPads mithalten kann. Der Tablet-PC mit dem ungewöhnlichen  Namen eignet sich hauptsächlich zum Websurfen. Auf dem Jojoo, der von der Firma  Fusion Garage aus Singapur entwickelt wurde, sind verschiedene Web-Applikationen -wie z.B. Google, Facebook, Twitter-vorinstalliert. Kostenloses Fernsehen ermöglicht außerdem der vorinstallierte Video-Service Hulu. Man benötigt nur eine IP-Adresse aus den USA, mit der man mit dem Internet verbunden ist ,und dann lassen sich Serien wie z.B. Lost oder die Simpsons gucken. Länger als fünf Stunden hält der Akku allerdings nicht aus, was leider nur halb so wenig ist wie beim iPad. WLAN und Bluetooth sind auch mit an Bord!
Beim Betriebsystem handelt es sich um ein Browser OS. Zu den einzigen Zusatzprogrammen gehört eine Java-Laufzeitumgebung und ein Flash-Player für die Darstellung von Spielen und Videos im Browser. Der Tablet-PC beherrscht natürlich Multitouch und außerdem eine Zwei-Finger-Bewegung. Diese bietet sich zum Scrollen oder zum Zwicken an, wenn Angaben rückgängig gemacht werden sollen.  Der Joojoo ist  mit einem 1,6 Gigahertz schnellem Prozessor, einem 1 GByte großen Arbeitsspeicher ausgestattet. Außerdem besitzt er im Gegensatz zum iPad eine  1,3-Megapixel-Kamera und einen USB-Anschluss.
Besonders wird das Tablet vor allem durch seinen 12,1 Zoll großen Touchscreen, welcher der angeblich größte kapazitive Touchscreen ist, den es zur Zeit auf dem Markt gibt.
Weiterhin erfreulich am Joojoo ist, dass er bereits neun Sekunden nach Einschalten einsatzbereit ist.


Preis und Erscheinungsdatum

Der Preis des Tablet-PC beläuft sich auf 427,21 Euro plus 17,85 Euro Versand, wenn man im Online-Shop des Herstellers bestellt. Außerderm gibt es für ca. 35 Euro auch einen passenden Ständer. Joojoo ist ab sofort verfügbar.

Die Deutsche Antwort auf das iPad: Das WePad

Das rund 850 Gramm schwere WePad wird in den Versionen 16 GB und 32 GB erhältlich sein. Die Variante mit 16 GB ist ohne UMTS und GPS erhältlich sein. Mit an Bord ist allerdings bei beiden Geräten zwei USB-Schnittstellen und für Erweiterungen ein SDHC-Kartenleser sowie auch eine Webcam. Besonders stolz sind die Macher auf der Softwareseite auf die Unterstützung von “Multimedia” und “Multitasking”. Adobe stehe mit Flash, das direkt im Browser laufe, und der Entwicklungsumgebung AIR hinter dem WePad, erläuterte Hoffer von Ankershoffen. Für paralleles Surfen , Musik  hören oder Fotos anschauen, sorgt Linux als Betriebssystem.

Preis und Erscheinungsdatum

Preislich liegt das WePad etwas unter den für Europa zu erwartenden Preisen des iPad. Das Basismodell mit 16 Gigabyte Flash-Speicher und WLAN soll für 449 Euro im Handel zu beziehen sein. Die Variante mit UMTS, GPS und einem Chip für Full HD Video und 32 GByte Speicher wird für 569 Euro zu haben sein. Ende April soll das WePad in den Handel kommen.

UX10

Auch der südkoreanische Elektronikhersteller LG Electronics folgt dem Tablet-Hype und folgt dem Vorreiter Apple mit einem 10,1 Zoll großen kapazitiven Touchdisplay. Es läuft auf einem Intel Atom Z530 Prozessor mit 1 GB RAM. Besonders schön am LG UX10 ist die Optik. Die Vorderseite des 850 Gramm schweren Tabltes ist mit einer Glasplatte überzogen und die Rückseite  lässt eine Perlmutt-Lackierung besonders elegant wirken.  Der Tablet-PC ist ausgestattet mit einer 1,3-Megapixel-Webcam sowie mit einer Micro-HDMI-Buchse. Mit an Bord ist selbstverständlich auch WLAN. Der Tablet-PC basiert auf Windows 7 Home Premium und der interne Speicher lässt sich per MicroSD-Karte erweitern.

Preis und Erscheinungsdatum

Leider stehen der Preis und das Erscheinungsdatum des UX10 noch nicht fest. Sobald wir dazu News haben, werden wir diese hier im Blog von 24mobile veröffentlichen!

MSI Wind Pad

Auch MSI passt sich der Nachfrage an und versucht mit seinem MSI Wind Pad mit den anderen Herstellern zu konkurrieren. Das Tablet ist ausgestattet mit einem zwei Gigabyte Arbeitsspeicher und einer 32 Gigabyte großen SSD aktuellen Netbook-Technik. Voraussichtlich werden zwei Versionen des MSI Wind Pads auf den Markt kommen. Zum einem eine Windows 7 Version und zum anderen eine Android 2.1 Version. Beim MSI Wind Pad ist ein 10 Zoll großer Touchscreen zu finden, der eine Auflösung von 1024 x 600 Pixeln hat. Bei dem Windows 7 Modell übernimmt die Darstellung auf dem LED-Touchscreen Intels GMA 3150; bei der Android-Version hingegen Nvidias Tegra-2-Prozessor. Bei beiden Versionen gehört WLAN, zwei USB und ein HDMI Port mit zur Ausstattung, sowie auch eine Webcam. Angeblich reicht der Akku für ca. acht Stunden Dauereinsatz. Außerdem wird das MSI Wind Pad mit einer eigenen Benutzeroberfläche ausgestattet sein. Nicht ganz so elegant – dafür aber modern – ist die Optik des Tablets. Das Gehäuse ist nämlich aus Plastik. Dafür ist der Tablet-PC mit 770 Gramm auch relativ leicht.

Preis und Erscheinungsdatum

Das Wind Pad 100 – das ist die Version mit Windows 7 Home Premium – soll ungefähr 406 Euro kosten. Das Wind Pad 110 – das ist die Version mit Andorid 2.1- wird voraussichtlich 325 Euro kosten. (Ob es wirklich beide Versionen geben wird ist steht noch nicht zu 100 % fest). Auf dem Markt erwarten kann man das MSI Wind Pad gegen Ende des Jahres.

Der Vorreiter von Apple: Das iPad

Natürlich darf bei der ganzen Konkurrenz nicht der eigentliche Vorreiter der Tablets vergessen werden. Das iPad wirkt auf den ersten Blick wie ein großes iPhone. Allerdings ermöglicht der große Touchscreen des iPad, der eine Diagonale von  24,6 Zentimetern hat, eine noch einfachere Bedienung und bessere Nutzung der Funktionen. Hier eröffnet sich dem Nutzer ein riesiges Spektrum an Möglichkeiten der Nutzung des Tablets und lässt kaum einen Wunsch offen. Mit dem iPad kann man natürlich Filme schauen, Fotos organisieren und im Internet surfen. Für das Schreiben von Mails, erscheint auf dem Bildschirm eine Tastatur. Nachschub an Filmen und Musik kann sich wie beim iPhone bei iTunes heruntergeladen werden und auch für das iPad stellt  der App-Store von Apple über 150.000 zusätzliche Programme zur Verfügung. Sichtbar werden diese auf einen rubusten Bildschirm mit hoher Bildschirmqualität.

Das iPad ist nach 23 Sekunden nach dem Einschalten voll funktionsfähig. Die Laufzeit des Akkus beträgt je nach Benutzung des Tablets sechs bis elf Stunden und kann bei geringer Nutzung sogar bis zu 36 Stunden durchhalten. Der Vorreiter der Tablets hat allerdings in Punkto Ausstattung noch ein wenig Luft nach oben. Es fehlen ein Schlitz für SD-Karten, eine USB-Büchse sowie auch eine Kamera. Für das kabellose Surfen im Internet ist weiterhin nachteilig, dass man im Vergleich zu den anderen Tablets relativ nah am WLAN Router oder Hotspot sein muss. Der eingebaute N-Standard kann vom iPad in Punkto Reichweite nicht vollständig unterstützt werden. Apple bringt das iPad in verschiedenen Versionen heraus: die 16, 32 oder 64 GB-Variante. Außerdem soll es auch eine UMTS-Version des iPads geben. Dieses besitzt-wie der Name es vermuten lässt-ein UMTS-/GPS Modul.

Preis und Erscheinungsdatum

Der Preis des Einsteiger iPads (16 GB und ohne UMTS) wird sich voraussichtlich auf 474 Euro belaufen und dann sich jeweils um ca. 100 Euro erhöhen je nach GB-Variante. Der Preis des UMTS-Modells ist noch nicht bekannt, aber wird mind. um 100 Euro höher liegen als der des Wifi Modells und dann auch je nach GB-Ausstattung variieren. Offizieller Starttermin für den iPad-Verkauf ist der 3. April-allerdings nur im US Apple Store. In Deutschland  kann dies ggf. noch bis zu einem Monat später sein.

Zu guter Letzt

Zu guter Letzt bleibt zu sagen, dass man die Auswahl eines Tablets nicht von einem Marken-Hype abhängig machen sollte, allerdings ist es fraglich, in wieweit die Konkurrenz des iPads auf dem Wege ist, es zu überholen. Man sollte sich überlegen, wozu man in erster Linie ein Tablet-PC nutzen möchte und danach seine Entscheidung treffen. Grundsätzlich steht natürlich immer die Frage im Raum: Was bringt mir überhaupt ein Tablet-PC? Ist nicht ein “richtiger” PC bzw. Laptop genauso gut, wenn nicht sogar besser für meine Bedürfnisse? Ist ein Tablet-PC nicht mehr eine Spielerei als ein ein Arbeitsgerät? Ein paar Argumente gegen das iPad bzw. Tablet-PCs finden Sie in dem Artikel “10 gute Gründe, warum das iPad keiner braucht” in unserem Blog von 24mobile.

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2 Antworten zu “Tablet-PC Marktübersicht: Die iPad Konkurrenz”

  1. Weitere iPad Konkurrenten: Asus Eee Pad und Eee Tablet…

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