Die verschiedenen Varianten, die sich Schüler ausdenken um zu Schummeln sind teilweise wirklich kreativ und aufwendig. Ausziehbare Kugelschreiber, beschriebene Arme, manipulierte Etiketten von Getränkeflaschen, Zettelchen und ausgeklügelte Kommunikationsketten erfreuen sich immer noch großer Beliebtheit. Doch mehr und mehr rückt auch das Handy in den Fokus der schummelwilligen Schülerschaft.
Generation Technik
Die junge Generation ist mit Technik aufgewachsen und dementsprechend fit. Viele Jugendliche können sich ein Leben ohne ihr Handy gar nicht mehr vorstellen. Zu wichtig ist ihnen das Kommunikationsmittel geworden um mit ihren Freunden in Kontakt zu bleiben und nicht von der Außenwelt abgeschnitten zu sein. Die Handys können heutzutage aber noch viel mehr als nur telefonieren. Sie ersetzen den Mp3 Player, den Videoplayer und mit vielen von ihnen kann man ins Internet gehen. Da liegt es für viele Schüler nahe, diesen essentiell gewordenen Begleiter auch als Schummelhilfe zu benutzen.
Die Varianten
Die Varianten zum Spicken mit dem Handy sind vielfältig: Mit dem Webhandy lässt sich unter der Schulbank kurz bei Wikipedia nachschauen oder per E-Mail nach Hilfe verlangt werden. Mit dem Kamerahandy kann die Arbeit unbemerkt fotografiert werden und die Lösung somit per MMS oder Mail virtuell Reihen weiter wandern und dank SMS können Fragen in Sekundenschnelle gestellt und beantwortet werden.
Lehrer haben keine Chance
Doch auch wenn die Schüler meistens technisch fitter sind als ihre Lehrer, sind diese vielfältigen Schummelmöglichkeiten die Handys bieten, auch für die Pädagogen kein Geheimnis mehr. Oft müssen die Handys vor Klausuren beim Lehrer abgegeben werden, da es ansonsten als Täuschungsversuch gewertet wird. Insgesamt haben die Jugendlichen beim Schummeln mit dem Handy nur selten ein schlechtes Gewissen, wie eine aktuelle Studie der US-Non-Profit-Organisation Common Sense Media aus den USA beweist. Demnach sehen 23% der Jugendlichen keinen Grund für ein schlechtes Gewissen. Dennoch sind die altbewährten Methoden immer noch beliebter.
Mögliche Konsequenzen und passende Tarife für Schüler
Neben den notentechnischen Konsequenzen ist auch bei Hausaufgabenportalen vorsicht geboten. Viele Anbieter verkaufen ihre Leistungen gegen Geld, was sich dann in der Internetrechnung deutlich macht. Das kann besonders bei mobilem Internet teuer werden. Es gibt aber Verträge speziell für Jugendliche, die solche Kostenfallen umgehen, wie zum Beispiel die Disney Youngsters Karte von E-Plus, über die wir hier schon einmal berichteten, deren “Kids & Teens” Tarif Sonderrufnummern und SMS-Kurzwahlnummern sperrt. Doch auch BASE, T-Mobile oder Vodafone bieten für Schüler, Auszubildende und Studenten Tarife zu Sonderkonditionen und ohne Mindestumsatz an. Wenn Sie sich für kostengünstige Tarife für Schüler interessieren, finden Sie auf 24mobile passende Tarife.
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