Die besten Handys für den Strand – Sonim, Samsung und SonyEricsson – ein Vergleich


Am 26. Juni 2009 von

Im Urlaub ist das ganz anderen Strapazen ausgesetzt als zu Hause. Besonders in wärmeren Gebieten machen Sonne, Hitze, Wasser und Sand dem Mobiltelefon zu schaffen. Mit welchen Handys von 24mobile.de Sie sich keine Sorgen machen müssen, zeigen wir hier.

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Die fünf Kandidaten

Das Samsung B2100, Samsung B2700, Samsung SGH-M110, Sonim XP3 Quest und Sony Ericsson C702 sind fünf Spezialisten, die das aushalten was normale Handys nicht können. Wasser, Hitze, Schmutzeinwirkung und lange Durststrecken ohne Aufladenmöglichkeit sind für sie kein Problem. Wie sie genau in gewissen Situationen reagieren zeigen wir hier:

Die Akkuleistung

Wahrscheinlich hatte schon jeder einmal das Problem auf Reisen: Das Aufladegerät liegt zu Hause auf dem Schreibtisch und fernab der Heimat schwankt die Akkuleistung des Handys irgendwo im unteren Drittel und droht damit sich zu verabschieden. Das passiert unseren fünf Kandidaten nicht so schnell. Spitzenreiter in der Akkudauer ist das Samsung B2100. Ganze 25 Tage hält es im Stand-By Modus aus oder 9 Stunden Sprechzeit. Im Mittelfeld tummeln sich das Samsung SGH-M110 mit 17 Tagen oder 8 Stunden, das Samsung B2700 mit 14 Tagen oder 5 Stunden und das Sony Ericsson C702 mit 12 Tagen Stand-By-Modus oder 7 Stunden Gesprächszeit. Schlusslicht ist das Sonim XP3 Quest mit 9 Tagen im Stand-By-Modus oder 5 Stunden Gesprächszeit.

Resident gegenüber Wasser

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Das man mit herkömmlichen Handys nicht ins Wasser steigen sollte ist klar. Doch auch Spritzwasser, Schweiß oder Kondenzwasser können der empfindlichen Elektronik immensen Schaden zufügen und im schlimmsten Falle ihr Ende bedeuten. Diesen fünf Handys passiert das nicht so schnell. Das Sony Ericsson C702, das Samsung B2700 und das Samsung SGH-M110 vertragen alle Spritzwasser. Das Sonim XP3 und das Samsung B2100 kann man sogar getrost in die Badehose stecken. Für eine halbe Stunde kann man mit ihnen bis zu einem Meter tief tauchen.

Keine Chance für Sandkörner

Der Feind Nummer 1 des Handys am Strand sind ganz klar die Sandkörner. Sie sind klein und finden schnell ihren Weg in Taschen, Gehäuse und Elektronik. Davon geht höchstwahrscheinlich kein Handy vollständig kaputt, doch die Sandkörner können Tasten blockieren, Schäden am Gehäuse verursachen und die Elektronik stören. Überhaupt keine Sorgen diesbezüglicher Einwirkungen sollte man sich mit dem Sonim XP3 machen. Es ist gegen Staub, Schmutz und sogar Salz resisdent und sogar der Akkudeckel ist verschraubt. Die anderen vier Kandidaten weisen laut IP54-Standard zwar eine Staubresistenz auf, aber ob das auch für die harten Sandkörner gilt ist fraglich. Höchstwahrscheinlich würden die Sandkörner wenn dann aber nur äußerlichen Schaden anrichten.

Direkte Sonneneinstrahlung

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Direkte Sonneneinstrahlung ist somit das Schlimmste, was einem Handy passieren kann.Hohe Temperaturen schaden dem Akku und führen dazu, dass er sich selbst entläd. Und besonders das Display verträgt keine Hitze. Seine Flüssigkeitskristalle verändern bei hohen Temperaturen ihre Eigenschaften, was dazu führt, dass es nicht mehr als Display genutzt werden kann oder so gut wie vollkommen unleserlich wird. Lässt sich ein nass gewordenes Handy mit Glück noch retten, ist das bei starker Hitzeeinwirkung aussichtslos.
Dieses Schicksal würden auch unsere vorgestellten Handys teilen. Nur das Samsung B2100 und das Sonim XP3 halten Temperaturen von -20°C bis +60°C stand. Die anderen lässt man besser im Schatten.

Die Digitalkamera vergessen

Der wunderschöne Sonnenuntergang oder die perfekte Gelegenheit für einen Schnappschuss: Doch wo ist die Digitalkamera? In solchen Momenten ruht sie entweder im heimischen Wohnzimmer oder liegt vergessen auf dem Hotelzimmerbett. Doch auch mit dem Handy lassen sich mitunter gute Fotos machen. Wie steht das mit unseren Kandidaten? Spitzenreiter ist das Sony Ericsson C702 mit seiner 3,2 Megapixel gefolgt von der Samsung B2700 2-Megapixel Kamera. Und auch das Samsung B2100 sorgt mit seiner 1,2 Megapixel Kamera noch für passable Ergebnisse. Bei der 0,3 Megapixel Kamera des Samsung SGH-M110 wird es kritisch und das Sonim XP3 verfügt über gar keine Kamera.

Fazit

Selbst wenn der Urlaub am Strand keinen großen Variationen ausgesetzt ist, so sind doch die Ansprüche an das richtige Handy für den Strand unterschiedlich. Es lässt sich also nicht pauschalisieren, welches dieser Handys nun das Richtige ist. Wer ein wirklich robustes Handy braucht, das sehr vielen Störeinflüssen gewappnet sein muss, ist wahrschenlich mit dem Sonim XP3 oder dem Samsung B2100 gut beraten. Für das Mittelfeld der Ansprüche, also sowohl eine gute Resistenz als auch technische Anforderungen, sind das Samsung B2700 und das Samsung SGH-M110 zu empfehlen und wer sich vom Design, Multimedia und Komfort eines herkömmlichen Handys nicht trennen will, aber dennoch nach einem robusten Handy sucht, ist mit dem Sony Ericsson C702 gut beraten. Allen anderen ist es empfohlen ihr Handy vor Wasser, Sonne und Sand fernzuhalten und am Besten durch eine UV-stabile Handytasche vor diesen Einflüssen zu schützen. Alle gezeeigten Handys können Sie natürlich im Handyshop von 24mobile.de erwerben.

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2 Antworten zu “Die besten Handys für den Strand – Sonim, Samsung und SonyEricsson – ein Vergleich”

  1. J. Herzog sagt:

    das Sonim XP3Quest hat eine Kamera und ist bullen robust. Da hat der Hersteller nicht gelogen. NUR: -die Software (sehr spartanisch)
    -die PC-Syncro
    -die Lesbarkeit bei richtig Sonne
    -und irgendwie ist das Display nicht so kratzfest (vielleicht nur bei mir?)
    -die angepriesene Lautstärke überzeugt garnicht (ich sitze damit ja nicht im Büro)
    Ansonsten Top

  2. Klaus sagt:

    Das Sonim XP3 Quest hat in diesem Test nur 9 Tage gehalten?
    Ich habe meines an Heiligabend zuletzt aufgeladen, heute ist der 12. Januar, also vor gut 3 Wochen und insgesamt habe ich etwa 2 Stunden telefoniert. Ein Balken von 4 der Batterieanzeige ist weg. Das ist etwas länger als 9 Tage oder?

    Und eine 2MP Kamera hat es auch.

    Nur mit der Lautstärke, da bin ich gar nicht zufrieden.
    Ich suche noch, wo man das einstellen kann.

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